Dach
Dachdämmung
Für jedes Dach gibt es eine passende Dämmlösung.

Eine Dämmung über den Sparren wird meist bei bereits ausgebauten Dächern gewählt. Das lohnt sich besonders dann, wenn das Dach neu eingedeckt werden muss. In der Regel kommen hier aufeinander abgestimmte Systeme zum Einsatz. Sie bestehen aus den Dämmplatten, Halterungen und Folien. Während die tragende Dachkonstruktion erhalten bleibt, entsteht nach außen ein völlig neues Dach. Es ist besonders auf eine ausreichende Luftdichtheit der Konstruktion zu achten.
Die Aufsparrendämmung ist aber die teuerste Dämmlösung fürs Dach.
Preiswerter ist die gängige Zwischensparrendämmung.
 Beim nachträglichen Dachausbau ist sie erste Wahl.
Der Dämmstoff wird von der Raumseite in die Sparren-Hohlräume geklemmt. Eine darunter verlegte Dampfbremse hält Raumluftfeuchtigkeit aus der Konstruktion fern und dient gleichzeitig als luftdichte Schicht. Vor allem im Altbau reicht jedoch die Sparrentiefe kaum aus, um die heute üblichen Dämmschichten von 160 bis 220 mm aufzunehmen. Was nicht zwischen die Sparren passt, wird darunter in einer quer verlaufenden Lattung verlegt.
Der Vorteil: die schlechter dämmenden Dachsparren, die viele kleine Wärmebrücken darstellen, werden ebenfalls gedämmt. Das bringt einen zusätzlichen Einspareffekt von 15 Prozent im Vergleich zu einer gleich dicken Zwischensparrendämmung.
Wenn die Räume unter dem Dach bewohnt sind, der Wärmeschutz aber die Anforderungen der EnEV nicht erfüllt, muss spätestens dann nachgebessert werden, wenn das Dach neu eingedeckt wird. Sanierungsdämmsysteme mit speziellen Dampfbremsen, die einfach über die Sparren geführt werden, machen eine relativ einfache Zwischensparrendämmung von außen möglich. |